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Samstag, 1. Dezember 2012

Adventskalender 2012

kal12
Bald ist es wieder soweit. Weihnachten steht vor der Tür! Der Duft von (selbstgebackenen) Plätzchen und Tannenzweigen füllt die Häuser. Viele Kinder sind schon aufgeregt und fragen sich, was der Weihnachtsmann oder das Christkind wohl bringen.
Um die Wartezeit zu verkürzen, hat Stephany Koujou für den EÖDL einen Adventskalender erstellt. Jeden Tag gibt es eine Übung, die die Wahrnehmungen schärft und keine Langeweile aufkommen lässt: nachspuren, Puzzles, Gewimmel, rechts oder links, usw. Die meisten Übungen sind mehrfach differenziert, so dass möglichst viele Kinder ihre Freude daran haben.
 
VIEL SPASS!
 
Heute öffnet sich das erste Türchen: ZUM ADVENTSKALENDER

Freitag, 30. November 2012

Rechnen für die Grundschule


M1 Fertigkeiten erwerben

Der Lehrmittelverlag Zürich bietet auf seiner Seite schöne Online-Übungen für die Primarstufe (Grundschule) an. Die Übungen sind schön gestaltet und nach Themenbereich gegliedert. Es gibt Mathematik 1, Mathematik 2 und Mathematik 3. Man kann auch die Sprache ändern. Italienisch und Romanisch stehen zur Verfügung. Die Übungen passen zum Lehrwerk "Mathematik Primarstufe", aber können auch unabhängig davon benutzt werden. Die Übungen sind kostenlos und es ist auch keine Anmeldung erforderlich. Um die Übungen zu machen, einfach auf das jeweilige Bild klicken. Pop-Ups (aufspringende Fenster) dürfen nicht blockiert sein!

FAZIT: Auf jeden Fall ausprobieren!

Freitag, 9. November 2012

Symptome einer Dyskalkulie


Symptome einer Dyskalkulie können sehr unterschiedlich sein, häufig beobachtet man:

Symptome beim Rechnen:

- Probleme bei Vor und Rückwertszählen.
- Grosse Schwierigkeiten beim Erlernen der Grundrechenarten.
- Verwechseln von Plus und Minus.
- Probleme im Zahlenraum bis 20.
- Aufgaben werden lange zählend gerechnet, oft mit Hilfe der Finger.
- Der Zehnerübergang wird lange abzählend bewältigt (8+6= 9. 10, 11, 12...)
- Vergessen von Zwischenresultaten, sodass von vorne begonnen werden muss.
- Probleme bei Zehnerüberschreitungen.(Einer, Zehner, Zwanziger, Hunderter…)
- Zahlen werden verdreht, z.B. 67 und 76.
- Das Einmaleins wird immer wieder hochgezählt und nach kurzer Zeit wieder vergessen.
- Gelerntes wird schnell wieder vergessen.
- Keine Vorstellung oder Schwierigkeiten beim Rechnen mit Grössen und Mengen.(cm, m, km, kg, g, l, dl...).
- Grosse Schwierigkeiten im Kopfrechnen.
- Fehler im Zusammenhang mit Null. (6+0=0: 4x0=4)
- Probleme beim Auf oder Abrunden.
- Auch einfache Aufgaben werden am liebsten schriftlich gerechnet.
- Rechenfehler werden nicht erkannt, ignoriert oder übersehen.
- Probleme in der Raumorientierung: wie oben, unten, rechts, links.
- Schwierigkeiten beim Umgang mit Zeit und Geld. (Uhrzeit, Wochentage, Monate, Franken Rappen, Währung..)
- Zeitspannen können nicht abgeschätzt werden.

Weitere Symptome einer Dyskalkulie:
- Unaufmerksamkeit, sobald mit Zahlen und Rechnen in Kontakt.
- Rechnen wir abgelehnt.
- Rechnen ermüdet das Kind schnell.
- Rechnet mit Fingern.
- Das Rechnen nimmt überdurchschnittlich lange Zeit in Anspruch.
- Braucht viel Nähe und Bestätigung von Erwachsenen.
- Kann Rechenweg nicht erklären.
- Weiss nicht, was in der Schule dran war.
- Kann das Rechnen nicht alleine erledigen.
- Kann Rechnungen nicht von Tafel oder Buch abschreiben.

Verhaltensauffälligkeiten bei einer Dyskalkulie:
Schwierigkeiten in der Schule oder bei den Hausaufgaben können dazu führen, dass viel Zeit und Mühe von Kind und Eltern verwendet werden um die Defizite aufzuarbeiten. Wenn das Kind dann aber trotz intensiver Bemühungen nur geringe bis gar keine Erfolge verzeichnen kann, führt dies häufig zu Spannungen. Daraus können wiederum psychische Probleme wie Angst, Traurigkeit, Freudlosigkeit, Schlaflosigkeit Herumalbern und auch aggressives Verhalten resultieren.

Häufig führen erst emotionale Probleme und Verhaltensauffälligkeiten dazu Kinder ausführlich auf Dyskalkulie untersuchen zu lassen.



Dienstag, 6. November 2012

Rechnen mit den Monstern

Gestern hat meine Freundin und Trainerkollegin Stephany Koujou eine "aussergewöhnlich coole" Datei auf ihrem Blog vorgestellt. Mein Sohn in der 1. Klasse war begeistert und hat gleich eine grössere Bestellung bei ihr aufgegeben.

image

Viele Kinder mit Dyskalkulie haben Schwierigkeiten mit der Mengenerfassung oder mit Begriffen wie "kleiner als…" oder "grösser als…". Mit der heutigen Datei kann dieses im Zahlenraum bis 10 geübt werden. Die Kinder sollen Monster zählen und miteinander vergleichen. Gemäss der AFS-Methode soll man aber nie nur an den Fehlern üben, sondern auch die betroffenen Sinneswahrnehmungen. Daher gibt es auch einige Übungen zur visuellen und räumlichen Orientierung. Die letzte Übung ist ein Monsterwimmelblatt, das auch genaues Lesen verlangt. Dieses Blatt gibt es zweimal, einmal mit "ß" und einmal ohne "ß" für die Kinder in der Schweiz.
(Vorsicht: Grosse Datei, Download kann etwas dauern)

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Alltagsgegenständen


Ein regnerischer kalter Tag? 10 Minuten übrig im Unterricht? Förderunterricht? Für solche Fälle kann man nicht genügend Material haben. Deswegen gibt es heute eine Datei (24 Seiten) mit Alltagsgegenständen zum Suchen, Nachfahren, Memory spielen, Zeichnen und Ausmalen.Die Übungen fördern Aufmerksamkeit,visuelle und räumliche Wahrnehmung. DOWNLOAD.
Die Datei ist von Stephany Koujou erstellt worden.Eine sehr engagierte Legasthenietrainerin aus Deutschland.
Bitte besuchen Sie auch ihr Blog: www.abcund123.de

Donnerstag, 20. September 2012

Muster merken


Muster merken ist eine Datei von Stephany Koujou mit Übungen, die die visuelle und räumliche Wahrnehmung trainieren. Beide sind wichtige Voraussetzungen für das Lesen, Schreiben und Rechnen.
Diese Übungen können zuhause, beim Legasthenie- und/oder, Dyskalkulietraining, in der Schule bei der Freiarbeit, beim Förderunterricht, usw. eingesetzt werden.
Je nach Alter und Können des Kindes gibt es folgende Möglichkeiten:
  • Ein Blatt wird in der Mitte gefaltet. Das Kind merkt sich das Muster. Dann dreht es das Blatt um und vervollständigt das Muster.
  • Das Kind malt das Muster nach. Dabei kann man auch über die Farben reden und wo die Farben im Raster sind: oben, unten, auf der Seite
  • Für Gedächtniskünstler gibt es die Variation mit einem leeren Raster. Das Kind soll sich das Muster merken und dann komplett aus dem Gedächtnis nachmalen.
Es gibt sicher noch mehr Möglichkeiten. Auch für Erwachsene ist dies ein gutes Gehirnjogging.
Wie immer: Viel Spass beim Merken und Malen!

Bitte schauen Sie auf abcund123.de vorbei,dort gibt es unzähliges Material  für ein Legasthenie oder Dyskalculie- trainig.

Montag, 27. August 2012

Dyskalkulie vs Erworbene Rechenschwäche

Was ist Dyskalkulie?


Dyskalkulie ist eine sogenannte Rechenschwäche, die den gleichen Ursprung wie Legasthenie hat. Sie sind beide vererbt, das heisst genbestimmt. Sie können also durch Vererbung weitergegeben werden. Daher handelt es sich um Eigenschaften, die das ganze Leben vorhanden sind. Der Betroffene kann aber lernen, damit gut umzugehen. 

Von einer Dyskalkulie kann man also sprechen, wenn der oder die Betroffene beim Zählen und Rechnen durch eine spezielle Fehlersymptomatik auffällt, in anderen Bereichen jedoch durchschnittliche bis überdurchschnittliche Leistungen erbringt. Dyskalkulie ist also auf keinen Fall mit einem Mangel an Intelligenz gleichzusetzen. Ursachen sind wie bereits erwähnt, genetisch bedingte Teilleistungsschwächen. Durch eine differente Wahrnehmung in den Bereichen des Hörens, des Sehens und / oder der Raumwahrnehmung kommt es zu einer zeitweisen Unaufmerksamkeit, wenn das Kind mit Zahlen in Kontakt kommt. Die Folgen daraus sind wiederum Fehler wie Zahlenverwechslungen, Auslassungen und Umkehrungen. Generell wird für die Rechenarbeiten eine überdurchschnittlich lange Zeit benötigt.
Betroffene haben enorme Schwierigkeiten, ähnlich Klingendes oder ähnlich Aussehendes zu unterscheiden (differenzieren). Ausserdem können sie sich Gehörtes oder Gesehenes nur schwer merken und abspeichern und/oder nehmen die Reihenfolge nicht korrekt wahr.


Dyskalkulie tritt in vielen Fällen gemeinsam mit einer Legasthenie auf. Es bereiten also nicht nur Zahlen, sondern auch Buchstaben Probleme. Eine isolierte Dyskalkulie kommt nicht sehr häufig vor.

Dyskalkulie bedeutet, dass der Betroffene kein Verständnis von Mengen und Grössen hat und ein Defizit in der Beherrschung der grundlegenden Rechenfertigkeiten wie Plusrechen, Minusrechnen, Mal- und Geteiltrechnen. Die höheren mathematischen Fähigkeiten sind weniger betroffen. Auffälligkeiten sind daher bereits in den ersten zwei Grundschuljahren zu bemerken. Das Vor- und/oder Rückwärtszählen können Schwierigkeiten bereiten. Auch gibt es Unsicherheit beim Zehnerüberschritt sowie eine Orientierungslosigkeit im 10-er, 20-er oder 100-er Raum. Das kleine 1x1 bereitet Legasthenikern sowie dyskalkulen Menschen unheimlich grosse Schwierigkeiten und können kaum abgespeichert werden.
Dyskalkulen Kindern fehlt das Fundament des rechnerischen Verständnisses. Ein aufbauender mathematischer Gedanke kann gar nicht verstanden werden, dafür fehlt es an elementaren Grundlagen.

Aber auch ein dyskalkules Kind kann gut rechnen lernen. Es benötigt dafür allerdings eine spezielle Didaktik, mehr Zeit und mehr Zuwendung. Je früher eine Dyskalkulie erkannt und trainiert wird, umso grösser sind die Chancen, dem Kind einen ganz normalen Schul- und Lebensweg zu ermöglichen.

 
Im Gegensatz zur genetisch bedingten Dyskalkulie wird eine erworbene Rechenschwäche durch bestimmte Ereignisse im Leben eines Kindes hervorgerufen: Probleme in der Schule oder mit den Eltern, Krankheit, Umzug, Scheidung, Tod in der Familie etc. Die Symptome einer erworbenen Rechenschwäche sind denen einer Dyskalkulie sehr ähnlich. Während jedoch reines Rechentraining bei einem dyskalkulen Kind kaum bis gar nicht Erfolg bringt (häufig macht es die Sache nur noch schlimmer), kann eine erworbene Rechenschwäche mit einem kontinuierlichen und konsequenten Training relativ gut behoben werden.

Mittwoch, 15. August 2012

Uhr erlernen


Da Gioele nun kommenden Montag eingeschult wird, habe ich ihm zu diesem Anlass seine erste Uhr geschenkt.
Natürlich musste dies eine Flik Flak sein, die Uhr mit den lustigen Zeigern und kinderleicht zu lesen.
Auf der Flik Flak Seite gibt es auch eine Uhr auf der Kinder die Zeit erlernen können.
Entweder werden Uhrzeiten gefragt und die Zeiger müssen dann auf die richtigen Positionen gestellt werden, oder die Uhrzeiten werden abgefragt und man muss die Zahlen zuordnen.
Kurzweilig und spielerisch leicht die Uhrzeit lernen.

Hier gelangen Sie zum Link. Hier gibt es eine App mit der Ihr Kind die Uhrzeit erlernen kann.
Hier finden Sie Arbeitsblätter zum Thema Uhrzeit.