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Mittwoch, 20. März 2013

Schriftarten für den legasthenen Mensch

Immer wieder liest man über spezielle Fonts, die legasthenen Menschen helfen sollen, besser zu lesen. Da man inzwischen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht, stellen wir in einer neuen Blogreihe verschiedene dieser Fonts vor.
Das "wir" bezieht sich auf Stephany Koujou, die für den EÖDL schreibt. Ich darf mit ihrer Erlaubnis, diese ässerst interessante Blogreihe,weiterbloggen! Danke Stephany dafür.Ich finde diese Infos sehr hilfreich und habe den Computer bereits angepasst :-).
Was ist das eigentlich ein Font? Ein Font ist die elektronische Form einer Schriftart und wird zur Darstellung eines Zeichensatzes auf Computer-Bildschirmen und Druckern eingesetzt (Quelle). Die meisten Computer haben bereits mehrere Fonts vorinstalliert, wie z.B. Arial oder Times New Roman.
Bei Fonts unterscheidet man auch zwischen Fonts mit Serifen und ohne Serifen. Eine Serife ist ein kleiner Querstrich am Ende eines Buchstabenbalkens. Ein bekanntes Beispiel einer Font mit Serifen ist der Font Times New Roman. Bei einer serifenlosen Schriftart gibt es diese Striche nicht. Dadurch wirken diese Schriftarten aufgeräumter, aber auch kühler. Für gedruckte Texte werden in der Regel Schriftarten mit Serifen genutzt, da diese lesefreundlicher sind. Eine Ausnahme sind Kinderbücher, die meistens in einer Fibelschrift gedruckt werden. Zum Lesen von Texten am Bildschirm eignen sich serifenlose Schriftarten besser. Ein bekanntes Beispiel einer serifenlosen Schriftart ist Arial.

serif
Welche Schriftart ist besser für legasthene Menschen geeignet? Das ist von Person zu Person unterschiedlich. Allgemein kann man sagen, dass legasthene Menschen serifenlose Schriftarten bevorzugen. Die Serifen können ablenken. Folgende Kriterien sind wichtig:
  • Nach Möglichkeit sollte jeder Buchstabe seine eigene Form haben. So gibt es Schriftarten, bei denen manche Buchstaben einfach gespiegelt sind, wie z.B. b und d oder p und q. Das ist für legasthene Menschen oft verwirrend.
  • Die Buchstabenstriche sollten lang genug sein, damit die Buchstaben gut voneinander unterschieden werden können. Hier geht es wiederum um die Buchstaben b, d, p und q, aber auch h und k.
  • Die Schriftart sollte auch frei verfügbar sein und über eine faire Lizenz verfügen, so dass Texte und Arbeitsblätter, die mit dieser Schriftart verfasst wurden, ohne weiteres verbreitet werden können.

Montag, 18. März 2013

Auszeichnung für den EÖDL

Der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie ist im März 2013 in die kurze Liste der Qualitätsanbieter für Erwachsenenbildung aufgenommen worden.
Verdient wurde das Studium zur dipl.Legasthenietrainerin,dass ich beim EÖDL absolviert habe, ausgezeichnet!

Herzliche Gratulation.


Lesen Sie den ganzen Artikel.  Hier 
 



 

Samstag, 9. März 2013

über Schule,Schuspieler und Ikeabetten


Noch gar nicht so lange ist es her, dass ich die Geschichten von Birgit Sommer vorgestellt habe. Sie schreibt Heftchen für Leseanfänger. Drei dieser Büchlein sind bis jetzt veröffentlich worden und in jedem guten Buchladen oder online zu bestellen.

Die Geschichten mit Mara und Timo sind sehr ansprechend. Sie sind pfiffig illustriert und die Geschichten kommen allesamt ohne Dehnungen, Umlaute, Fremdwörter oder Vokal - +/ Konsonantenverbindungen aus.

Nun hatte ich die Anfrage von Frau Sommer bekommen, ob ich einen Gastartikel über Legasthenie schreiben würde. Dieser Einladung bin ich sehr gerne nachgekommen.

Hier finden Sie meinen Artikel:

Donnerstag, 28. Februar 2013

V wie Vorurteil gegenüber Legasthenie

Zehn Vorurteile über Legasthenie und warum man die besser ablegen sollte. 

Die Politik braucht Aufmerksamkeit und zeigt vor, dass korrekte Rechtschreibung nicht so wichtig ist.
Wenn man Sätze hört wie “C wie Zukunft” oder eine Versicherung kennt, welche sich “Uniqa” nennt, so kann man dies laufend beobachten.

Wir wollen an dieser Stelle einmal mit einigen Vorurteile über Legasthenie aufklären.
10_Vorurteile_Legasthenie_frame
Gerade bei Legasthenie haben viele Leute verschiedenste „Ideen“, um dies freundlich auszudrücken. Eine umfassende Aufklärung ist notwendig. Wir haben die gängigsten zehn Vorurteile für Sie zusammengefasst. Es gilt auch, Mitmenschen darüber aufzuklären. Diese Vorurteile erschweren, dass Betroffene die richtige Hilfe bekommen, und sie erschweren auch unsere gemeinnützige Verbandsarbeit.

1. Legasthenie ist intelligenzabhängig
Legasthenie ist und bleibt eine genbedingte Veranlagung, welche sich beim Lernen bemerkbar macht. Legasthenie-Kinder haben einen individuellen Zugang zum Schreiben, Lesen oder Rechnen.
2. Legasthenie ist eine Krankheit
Auch wenn viele Ärzte darüber Bescheid wissen, auch wenn viele Eltern sich wünschen, dass die Krankenkasse bezahlt, ist es dennoch keine Krankheit. Als Legasthenie bezeichnet man die Problematik, wenn es bei offensichtlich intelligenten Kindern zu einer Diskrepanz zwischen ihren allgemeinen Leistungen und den Leistungen, die sie im Schreib-/Lesebereich erbringen, kommt, welche genetische Ursachen hat.
3. Legasthenie kann man heilen
Nein! Da es keine Krankheit ist, gibt es auch nichts zu heilen. Legasthenie kann man aber überwinden. Legastheniker ist man ein Leben lang.
4. Legasthenie und LRS sind dasselbe
Falsch! Legasthenie ist genbedingt, Lese-/Rechtschreibschwäche ist erworben.
5. Legasthenie – abwarten, das gibt sich wieder
Schlechte Idee, denn wertvolle Zeit geht verloren. Je früher das richtige Training anfängt, je früher ein Kind seinen Weg zum Lernen findet, desto besser.
6. Legasthenietraining – da gibt es eine Methode
Es gibt viele Methoden, wichtig ist dabei, dass die Methode individuell für das Kind ausgesucht wird. Erfolgskontrolle und gute Beobachtung helfen, dies zu beurteilen. Die AFS-Methode hat sich bewährt. Es können viele Techniken und Ansätze in die AFS-Methode, ins Aufmerksamkeits-, Funktions- und Symptomtraining, einfließen.
7. Legasthenie – das ist das mit dem Buchstabenverwechseln
Nicht jeder, der Buchstaben verdreht, hat Legasthenie. Nicht jeder, der Zahlen verdreht, hat Dyskalkulie. Wenn man beobachtet, dass ein offensichtlich intelligentes Kind große Probleme beim Schreiben, Lesen oder Rechnen hat, so ist etwas zu unternehmen.
8. Legasthenie – da muss man halt mehr üben
Ja, aber nicht ausschließlich am Symptom. Üben ist manchmal sogar kontraproduktiv. Ein ausgewogenes Training bringt Erfolg.
9. Legasthenie – der Lehrer wird es schon richten
LehrerInnen haben die Verantwortung für viele Kinder und nehmen diese auch wahr. Eltern müssen den Lehrer aber unbedingt unterstützen. Nur Lehrer und Eltern gemeinsam können das Beste für das Kind erreichen.
10. Legasthenietraining – das ist teuer
Fachliche Hilfe kann nicht gratis sein. Diplomierte Legasthenie- & DyskalkulietrainerInnen binden auch Eltern in das Training ein. Sie geben genau Aufschluss, wie ein Training funktioniert. Je mehr Eltern etwas dazu beitragen und dafür Zeit haben, desto günstiger wird es. Die Kosten für teure Arbeitsmaterialien haben wir abgeschafft: siehe 20.000 Arbeitsblätter für das Legasthenie- & Dyskalkulietraining oder die DVD Legasthenie und Dyskalkulie.

Das ist ein Beitrag von dem DVLD Dachverband Legasthenie Deutschland e.V.
Der DVDL hilft Betroffenen, Eltern, Lehrern und an der Thematik Interessierten.

Freitag, 8. Februar 2013

Der Livescribe-Stift – Technik für Legastheniker

Der Livescribe-Stift – Technik für Legastheniker

David Gerlach stellt in seinem neusten Blogbeitrag den Livescibe -Stift vor.Er hatte davor schonmal ein Video gepostet, in dem das Konzept vorgestellt wird.
Es ist eine Technologie, die Fortschritte und Hoffnung macht für legasthene Menschen.


Montag, 7. Januar 2013

Nikitin Material / Geowürfel

Der Geowürfel besteht aus 27 Holzwürfel,die sind hier zu 7 spektralfarbigen, unterschiedlich geformten Bauelementen zusammengefügt. Aus diesen Holzelementen lassen sich viele schöne Figuren gestalten. Die Muster im 70-seitigen Spielvorlageheft führen vom Leichten zum Schweren, von zweiteiligen Figuren bis zu vierteiligen Bauwerken. Der komplette Würfel ist eine echte Herausforderung Die schwierigen Spielvorlagen sind auch für Erfachsene oft ebenso spannend wie lehrreich. 
Es trainiert neben der Raumorientierung auch die optische Differnzierund, denn die Kinder müssen ganz genau hinschauen.Es schult gleich die Aufmerksamkeit und Konzentration mit.
Meine Jungs lieben diese Würfel sehr!Ich brauche es auch im Legasthenietraining.


Er ist zu haben für 44.80 CHF im Schubiverlag oder
meine deutsche Kollegin J.Seelking stellt in ihrem Blog den Somawürfel vor und erklärt, wie sie ihn selber gebastelt hat.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Walt Disney



„Walt“ Disney geboren 5. Dezember 1901 ,war ein US-amerikanischer Filmproduzent, der unter anderem Naturfilme und Zeichentrickfiguren produzierte bzw. erfand. Mit seinen Figuren, Filmen und Themenparks war er eine der prägenden und meistgeehrten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.
Hinter dieser selfmade Geschichte, steckt ein Mann, der schwer legasthen war, sich nie aufgab und sich in seine Talente flüchtete und damit ein Imperium erschuf.


Walt Disney steht heute wohl als Inbegriff von Berühmtheit und Erfolg. Er wurde Vater der schönsten Zeichentrickfiguren, die heute noch in jedem Kinderzimmer zu Hause sind, der Name Disney bürgt für die Entführung in die zauberhafte Welt der Kindheit.
Seine Kindheit war nicht immer sehr einfach und eine schwere Legasthenie überschattete seine Schulzeit.
Walt brachte immer die schlechtesten Noten im Fach:“Sprache/ Englisch“, der gesamten Klasse hervor. Er hatte überaus grosse Schwierigkeiten, das Lesen und vor allem das Schreiben zu erlernen.
Als einzige stand seine Mutter hinter ihm, glaubte an ihn und lernte mit ihm geduldig das Lesen und Schreiben. Somit entwickelte er sich immerhin zu einem durchschnittlichen Schüler.
All diese Widrigkeiten, Schwierigkeiten und Hindernissen stärkten Disney jedoch, seinen Weg zu gehen. Er malte bereits im Kindesalter aussergewöhnlich gut und erschuf so schon bald für uns unter anderem: „Mickey Mouse, Pinocchio, Alice, Schneewittchen und Cindarella“ zum Leben.
Walt Disney ist eine Legende, ein Volksheld des 20. Jahrhunderts. Fantasie, Optimismus, harte Arbeit an seinen Mängeln und Ausdauer machten ihn zu einer weltweiten Popularität, die heute noch ungebrochen ist. Hinterlässt er uns doch die schönsten Filme aller Zeiten. Filme für Jung und Alt. Filme, die man immer wieder gerne sieht und nie verleiden.



"In erster Linie mache ich keine Filme für Kinder, sondern für das Kind in jedem von uns, egal ob wir sechs oder sechzig Jahre alt sind." (Walt Disney)

Samstag, 1. Dezember 2012

Adventskalender 2012

kal12
Bald ist es wieder soweit. Weihnachten steht vor der Tür! Der Duft von (selbstgebackenen) Plätzchen und Tannenzweigen füllt die Häuser. Viele Kinder sind schon aufgeregt und fragen sich, was der Weihnachtsmann oder das Christkind wohl bringen.
Um die Wartezeit zu verkürzen, hat Stephany Koujou für den EÖDL einen Adventskalender erstellt. Jeden Tag gibt es eine Übung, die die Wahrnehmungen schärft und keine Langeweile aufkommen lässt: nachspuren, Puzzles, Gewimmel, rechts oder links, usw. Die meisten Übungen sind mehrfach differenziert, so dass möglichst viele Kinder ihre Freude daran haben.
 
VIEL SPASS!
 
Heute öffnet sich das erste Türchen: ZUM ADVENTSKALENDER

Freitag, 9. November 2012

Symptome einer Dyskalkulie


Symptome einer Dyskalkulie können sehr unterschiedlich sein, häufig beobachtet man:

Symptome beim Rechnen:

- Probleme bei Vor und Rückwertszählen.
- Grosse Schwierigkeiten beim Erlernen der Grundrechenarten.
- Verwechseln von Plus und Minus.
- Probleme im Zahlenraum bis 20.
- Aufgaben werden lange zählend gerechnet, oft mit Hilfe der Finger.
- Der Zehnerübergang wird lange abzählend bewältigt (8+6= 9. 10, 11, 12...)
- Vergessen von Zwischenresultaten, sodass von vorne begonnen werden muss.
- Probleme bei Zehnerüberschreitungen.(Einer, Zehner, Zwanziger, Hunderter…)
- Zahlen werden verdreht, z.B. 67 und 76.
- Das Einmaleins wird immer wieder hochgezählt und nach kurzer Zeit wieder vergessen.
- Gelerntes wird schnell wieder vergessen.
- Keine Vorstellung oder Schwierigkeiten beim Rechnen mit Grössen und Mengen.(cm, m, km, kg, g, l, dl...).
- Grosse Schwierigkeiten im Kopfrechnen.
- Fehler im Zusammenhang mit Null. (6+0=0: 4x0=4)
- Probleme beim Auf oder Abrunden.
- Auch einfache Aufgaben werden am liebsten schriftlich gerechnet.
- Rechenfehler werden nicht erkannt, ignoriert oder übersehen.
- Probleme in der Raumorientierung: wie oben, unten, rechts, links.
- Schwierigkeiten beim Umgang mit Zeit und Geld. (Uhrzeit, Wochentage, Monate, Franken Rappen, Währung..)
- Zeitspannen können nicht abgeschätzt werden.

Weitere Symptome einer Dyskalkulie:
- Unaufmerksamkeit, sobald mit Zahlen und Rechnen in Kontakt.
- Rechnen wir abgelehnt.
- Rechnen ermüdet das Kind schnell.
- Rechnet mit Fingern.
- Das Rechnen nimmt überdurchschnittlich lange Zeit in Anspruch.
- Braucht viel Nähe und Bestätigung von Erwachsenen.
- Kann Rechenweg nicht erklären.
- Weiss nicht, was in der Schule dran war.
- Kann das Rechnen nicht alleine erledigen.
- Kann Rechnungen nicht von Tafel oder Buch abschreiben.

Verhaltensauffälligkeiten bei einer Dyskalkulie:
Schwierigkeiten in der Schule oder bei den Hausaufgaben können dazu führen, dass viel Zeit und Mühe von Kind und Eltern verwendet werden um die Defizite aufzuarbeiten. Wenn das Kind dann aber trotz intensiver Bemühungen nur geringe bis gar keine Erfolge verzeichnen kann, führt dies häufig zu Spannungen. Daraus können wiederum psychische Probleme wie Angst, Traurigkeit, Freudlosigkeit, Schlaflosigkeit Herumalbern und auch aggressives Verhalten resultieren.

Häufig führen erst emotionale Probleme und Verhaltensauffälligkeiten dazu Kinder ausführlich auf Dyskalkulie untersuchen zu lassen.



Dienstag, 6. November 2012

Rechnen mit den Monstern

Gestern hat meine Freundin und Trainerkollegin Stephany Koujou eine "aussergewöhnlich coole" Datei auf ihrem Blog vorgestellt. Mein Sohn in der 1. Klasse war begeistert und hat gleich eine grössere Bestellung bei ihr aufgegeben.

image

Viele Kinder mit Dyskalkulie haben Schwierigkeiten mit der Mengenerfassung oder mit Begriffen wie "kleiner als…" oder "grösser als…". Mit der heutigen Datei kann dieses im Zahlenraum bis 10 geübt werden. Die Kinder sollen Monster zählen und miteinander vergleichen. Gemäss der AFS-Methode soll man aber nie nur an den Fehlern üben, sondern auch die betroffenen Sinneswahrnehmungen. Daher gibt es auch einige Übungen zur visuellen und räumlichen Orientierung. Die letzte Übung ist ein Monsterwimmelblatt, das auch genaues Lesen verlangt. Dieses Blatt gibt es zweimal, einmal mit "ß" und einmal ohne "ß" für die Kinder in der Schweiz.
(Vorsicht: Grosse Datei, Download kann etwas dauern)

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Alltagsgegenständen


Ein regnerischer kalter Tag? 10 Minuten übrig im Unterricht? Förderunterricht? Für solche Fälle kann man nicht genügend Material haben. Deswegen gibt es heute eine Datei (24 Seiten) mit Alltagsgegenständen zum Suchen, Nachfahren, Memory spielen, Zeichnen und Ausmalen.Die Übungen fördern Aufmerksamkeit,visuelle und räumliche Wahrnehmung. DOWNLOAD.
Die Datei ist von Stephany Koujou erstellt worden.Eine sehr engagierte Legasthenietrainerin aus Deutschland.
Bitte besuchen Sie auch ihr Blog: www.abcund123.de

Montag, 22. Oktober 2012

Nikitin Material / Matrici

Eines für alles. Kinder ab vier erhalten bei diesem unglaublich vielseitigen Spiel einen Einblick in alle Inhalte, denen sie später beim Lernen immer wieder begegnen. Farben und Formen, Längen, Mengen, Grössen, Positionen wie vorn, hinten, links und rechts, oben unten, in und auf, selbst erste Plus- und Minusaufgaben - all das wird beim Matrici so spielerisch trainiert, dass schon kleine Kinder durchaus mithalten können. Auf zwölf verschiedenen Spielbrettern machen sich schon die Jüngsten mit der bunten Welt der Farben, Formen und Größen vertraut. Liebevolle, kindgerechte Illustrationen machen neugierig auf das nächste Spielbrett und auf die nächsten Aufgaben. Gespielt wird allein oder zu mehreren, Spannung entsteht, wenn mit dem lustigen Punktwürfel ausgewürfelt wird, für welches Feld die nächste Karte gefunden werden soll und jeder der Schnellste sein will.

Im Legasthenietraining,kann man wunderbar das Körperschema und die Raumorientierung damit trainieren.

Für Kinder ab vier Jahren bis 99 Jahren. 

Es ist für 56.80 CHF zu erwerben im Schubiverlag.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Labyrinthe


imageLabyrinthe oder Irrgärten haben die Menschheit schon immer fasziniert. Denken wir an das Labyrinth von Minos aus der griechischen Mythologie. Aber auch heutzutage sind Labyrinthe beliebt.

Auch Kinder finden Labyrinthe faszinierend. Somit sind Labyrinthe hervorragend geeignet, um Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Raum-Lageorientierung zu trainieren. Am besten machen Sie das folgendermassen:
  • Geben Sie Ihrem Kind ein Labyrinth.
  • Es soll zunächst versuchen, NUR mit den Augen den Weg durch das Labyrinth zu finden.
  • Wenn das zu schwierig ist, oder wenn es den Weg mit den Augen gefunden hat, soll es den Weg NUR mit dem Finger nachfahren.
  • Wenn das funktioniert, soll es den Weg mit einem Stift nachzeichnen. Dabei soll das Kind versuchen, die Wände des Labyrinths nicht zu berühren.
Wichtig: Achten Sie darauf, dass das Labyrinth nicht zu schwierig ist, aber auch nicht zu leicht ist.
Stephany Koujou hat mit dem Programm Hexmaze einige Labyrinthe in verschiedenen Schwierigkeitsgraden erstellt.

DOWNLOAD
Sie wollen noch mehr Labyrinthe? Dann schauen Sie folgende Links an:
  • Die zertifizierten Legasthenietrainer und –trainerinnen stellen jede Menge Labyrinthe zur Verfügung: hier

    Meine Labyrinthe finden Sie hier


  • Hexmaze: ein kleines, einfaches Programm um Labyrinthe zu erstellen und auszudrucken: Mehr Information hier
Noch mehr Information zu Labyrinthen und Irrgärten gibt es hier.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Nikitin Material / Musterwürfel

 16 bunte Holzwürfel in einer passenden Aufgewahrungsbox. Jeder Würfel hat je eine Seite in den Primärfarben rot, blau, gelb und weiss und zwei zweifarbige Seiten. Aus den 16 gleich bedruckten Würfeln werden nach Vorgaben Muster gelegt - das fängt ganz leicht mit vier Würfeln an und wird später, wenn die Muster aus allen 16 Würfeln bestehen, selbst für Schulkinder richtig schwierig Neben Wahrnehmung und Konzentration fördern die Musterwürfel die Kreativität: Jüngere Kinder finden eigene Namen für die Muster, ältere entwerfen eigenen Vorlagen, wenn sie die beiden Vorlagenhefte bewältigt haben Hier werden nicht nur die Sinneswahrnehmungen und Raumorientierung geschult, sondern auch feinmotorische Fähigkeiten und kreatives Gestalten trainiert.Dazu die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit.
Ab 3 Jahren bis ca. 9 Jahren.
Es ist für 44.80 CHF im Schubi Verlag zu kaufen.
Man kann auch Ergänzungshäftchen einzeln erwerben.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Formen erkennen


Hier sind einige Übungen von Stephany Koujou. Meine Freundin und Kollegin erstellt diese Arbeiten und stellt sie uns gratis zur Verfügung.
Dieser Beitrag ergänz sehr gut die zwei vorherigen, wie ich finde.
Speziell (meine) Jungs lieben Formen und Muster, die geometrisch angeordnet sind.


Jede Figur besteht aus zweimal der gleichen Form, die Form kann aber gespiegelt oder gedreht sein. Am besten erst einmal selber ausprobieren, aber nicht spicken! Eine Lösung ist auch mit dabei. Sie schulen das räumliche Denken, die visuelle Unterscheidung und Wahrnehmung und die Aufmerksamkeit.
Also sehr geeignet auch für legasthene Kinder.
Download

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Muster merken

Im gestrigen Beitrag habe ich verschiedene Übungen zur optischen Serialiät vorgestellt.Diese stellt Stephany Koujou auf ihrem Blog: www.abcund123.de gratis zur Verfügung. Eine gute Alternative zu Arbeitsblättern sind Übungen am PC. Der Mildenberger Verlag bietet dazu verschiedene Online-Übungen an. Die Kinder können selber ein Muster erstellen und dieses zu Ende führen. Oder die Eltern / Lehrer / Trainer erstellen ein Muster und das Kind führt es zu Ende. Auch als Gehirnjogging für Erwachsene sind diese Übungen ideal.




Viel Spass beim Training:-)

Dienstag, 2. Oktober 2012

Übungen zur optischen Serialität

Gestern hat Stephany Koujou tolle Arbeitsblätter auf ihrem Blog für die optische Serialität zur Verfügung gestellt.
Schauen Sie doch mal bei ihr rein.

Optische Serialität ist die Fähigkeit, optische Eindrücke der Reihe nach ordnen zu können. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für gutes Schreiben, Lesen und Rechnen. Kinder, die Schwierigkeiten mit der optischen Serialität haben, vertauschen z.B. oft die Buchstaben oder haben Schwierigkeiten, Zahlenreihen richtig zu Ende zu führen. Heute gibt es verschiedene Übungen, um die optische Serialität zu trainieren.


Optiklick und Simon, 2 Spiele des easy training program, sind ideal, um die optische Serialität zu trainieren.